Kriminalgericht verurteilt zwei Motorrad-Fahrer

Die beiden Italiener waren massiv zu schnell unterwegs

Die Luzerner Polizei blitzte die beiden Männer als sie mehr als doppelt so schnell fuhren wie erlaubt.

Die beiden Motorradfahrer waren teilweise doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt, als sie von der Luzerner Polizei geblitzt wurden. Nun hat das Luzerner Kriminalgericht sie zu bedingten Haftstrafen verurteilt.

Ein 54-jähriger Italiener hat eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten bedingt erhalten. Er wurde im April 2015 in der Luzerner Gemeinde Eschenbach 159 km/h geblitzt. Erlaubt gewesen wäre eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Er war bereits einschlägig vorbestraft und hat sich nun gemäss dem Kriminalgericht wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln erneut schuldig gemacht. Der Mann gab an aus «Dummheit» gehandelt zu haben, die Strecke habe ihn gereizt um derart massiv zu schnell zu fahren. Sein Motorrad wurde konfisziert und versteigert. Er muss nebst der Freiheitsstrafe auch eine Busse von 2'500 Franken sowie die Verfahrenskosten zahlen.

107 statt 50 Stundenkilometer

Ein weiterer Italiener, ein 37-jähriger Mann, war ebenfalls mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Ihn blitzte die Polizei im August 2016 mit 107 km/h, erlaubt gewesen wären 50 km/h. Das Motorrad gehörte nicht ihm selber, sondern seinem Schwager. Der Mann gab an, er musste es für ihn einfahren. Er habe zudem gar nicht bemerkt, dass er derart schnell unterwegs gewesen sei. Das Luzerner Kriminalgericht verurteilte ihn zu 14 Monaten Freiheitsstrafe bedingt bei einer Probezeit von drei Jahren. Zudem muss er eine Busse von 1'000 Franken zahlen und ebenfalls die Verfahrenskosten übernehmen.

Beide Urteile sind rechtskräftig.

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