Hunderte Verletzte in Katalonien

Beim Abstimmungsreferendum griff die Polizei hart durch

Katalonien

Beim Abstimmungsreferendum in Katalonien griff die Polizei hart durch. Bis zum frühen Nachmittag sollen schon 300 Personen durch Eingriffe der Polizei verletzt worden sein.

Das Referendum für die Unabhängigkeit der Region Katalonien war durch das spanische Verfassungsgericht im Vorfeld verboten worden. Gleichwohl wurde ein Grossteil der Urnen am Sonntag geöffnet. Die Polizei schritt an verschiedenen Orten ein und vertrieb die Abstimmungswilligen teils mit Gummischrot. Die Rettungskräfte sprachen von mindestens 300 Verletzten. Im Zug des Referendums hatte der FC Barcelona sein Meisterschaftsspiel vom Sonntag gegen Las Palmas zuerst abgesagt, auf der Druck der Spieler dann aber doch durchgeführt, allerdings als Geisterspiel. Es wurden keine Zuschauer ins Stadion gelassen.

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