Mittlerer Steuerfuss in Luzern sinkt

29 Gemeinden machen bei den Steuern Anpassungen

Marcel Schwerzmann. Der Luzerner Finanzdirektor hat mit seinem Hebel die Luzerner Steuerpolitik stark geprägt. (Archvibild)

Es ist die Botschaft die jeweils alle freut: Die Steuern sinken. 29 der 83 Luzerner Gemeinden nehmen für das Steuerjahr 2017 Änderungen vor. 21 davon senken den Steuerfuss, wie das Luzerner Statistikamt LUSTAT mitteilte.

Der mittlere Steuerfuss im Kanton Luzern sinkt für die Steuerperiode 2017 von 1,886 auf provisorisch 1,871 Einheiten. Letztmals wurden die Steuerfüsse der Gemeinden 2009 grossflächig in diesem Rahmen gesenkt. Allerdings muss man deswegen nicht in allen Gemeinden weniger Steuern bezahlen. Denn wirklich gesenkt wird der Steuerfuss nur in 21 der 83 Gemeinden. Acht Gemeinden erhöhen ihn sogar.

Am stärksten, nämlich um 0,2 Prozent, werden die Steuerfüsse in den Gemeinden Meierskappel, Romoos, Schongau und Schüpfheim erhöht. Die grösste Senkung, mit wiederum 0,2 Prozent, gibt es in Triengen. Gefolgt von Root und Sempach mit 0,15 Einheiten. Den tiefsten Steuerfuss im Kanton hat wiederum Meggen mit 0,935 Einheiten. Die höchsten Ansätze haben Altwis und Menznau mit 2,6 Einheiten.

Gemeindesteuern von 1,2 Milliarden Franken

Vergangenes Jahr waren Gemeindesteuern von insgesamt 1,2 Milliarden Franken bezahlt. 87 Prozent davon stammte von natürlichen Personen, die anderen 13 Prozent steuerten die Unternehmen mit Gewinn- und Kapitalsteuern bei.

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