Ambulant vor Stationär: Luzern baut Liste aus

Koordination mit dem Kanton Zürich

Augenklinik Luzerner Kantonsspital

Seit Juli gilt bei gewissen Spital-Eingriffen im Kanton Luzern das Prinzip "Ambulant vor Stationär". Die bisher 13 Eingriffe umfassende Liste wird nun auf das kommende Jahr bereits verlängert. 

«Ambulant vor stationär»: Nach diesem Prinzip arbeitet der Kanton Luzern bereits seit Ende Juli. Das heisst, das bei gewissen Eingriffen die Patientinnen und Patienten nach der Behandlung nicht im Spital bleiben, sondern gleich wieder nach Hause gehen. Nun wird die Liste mit den Eingriffen auf das kommende Jahr hin bereits wieder verlängert. Dies teilt die Luzerner Kantonsregierung mit. Momentan gilt das Prinzip bei 13 Eingriffen, unter anderem bei der Operation von Krampfadern oder des Grauen Stars.

Weitere Behandlungen kommen hinzu

Nun kommen noch weitere Behandlungen dazu, zum Beispiel im Bereich Hals-Nasen-Ohren oder in der Gynäkologie. Grund dafür ist eine Absprache und Angleichung mit dem Kanton Zürich, welcher das Prinzip "Ambulant vor stationär" ab kommendem Jahr ebenfalls einführt. Um nicht in jedem Kanton andere Listen zu haben, werden diese früher oder später einander angeglichen. Die Kantone Zürich und Luzern haben dies nun schon mal gemacht.

Die gemeinsame Liste wird anfangs 2018 in Kraft gesetzt. 

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