Geplanter Anschlag auf die Titlis-Bahnen?

«Borussia-Bomber» hatte möglicherweise auch Engelberg im Visier

Der Attentäter, der im April einen Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübte, plante möglicherweise auch einen Anschlag auf die Engelberger Titlis-Bahnen.

Der 28-jährige Deutsch-Russe, der nach dem Attentat auf den Mannschaftsbus des deutschen Fussballklubs Borussia Dortmund vor Gericht steht, hatte womöglich noch andere Ziele. Das berichtete die Boulevardzeitung «Blick» am Montagabend gestützt auf einen Online-Beitrag des deutschen Nachrichtenmagazins «Spiegel». 

Wie die 43-seitige Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Dortmund laut dem «Spiegel» zeigt, soll sich der Attentäter im Internet über Seilbahnen und deren Aktienkurse informiert haben. Dabei soll er auch nach den «Bergbahnen Engelberg-Trübsee Titlis AG» gesucht haben. Dieses Verhalten lasse den Schluss zu, dass sich der Attentäter ein neues Ziel gesucht habe, um aus Kursverlusten aufgrund von Anschlägen Gewinne zu erzielen.

Gegenüber der Luzerner Zeitung bestätigte Titlis-Geschäftsführer Norbert Patt, dass man von der Polizei über den Verdacht benachrichtigt worden sei. Man habe die Situation sehr ernst genommen und sich intensiv mit der Polizei ausgetauscht. Eine konkrete Bedrohung habe aber nie bestanden.

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