Freisprüche nach tödlichem Unfall auf Schulreise

Lehrer trifft gemäss Richtern keine Schuld

Die Waagschale der Justiz (Symbolbild)

Vier Jahre nach einem tödlichen Unfall auf einer Schulreise sind zwei Lehrer aus dem Kanton Aargau freigesprochen worden. Ihnen war fahrlässige Tötung vorgeworfen worden.

Beim Unfall im Juli 2013 war ein 12-jähriger Schüler über eine steile Böschung mehrere Meter in die Tiefe gestürzt. Eine Woche später starb der Junge an seinen Verletzungen. Die beiden Lehrpersonen treffe aber keine Schuld, befand das Bezirksgericht Laufenburg.

Angeklagt waren der 60-jährige Hauptorganisator des Heimattages und der 53-jährige Klassenlehrer des Verunfallten. Die Staatsanwaltschaft warf beiden Lehrern fahrlässige Tötung durch Unterlassen vor. Der Organisator soll die Schüler sowie die Lehr- und Begleitpersonen zu wenig über die konkreten Gefahren der steilen Böschung informiert haben. Auch seien keine Lehrpersonen unmittelbar vor der steilen Böschung mit dem klaren Auftrag zur Überwachung postiert worden.

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