Rega kann das Kantonsspital Luzern bald nachts anfliegen

Grund dafür ist eine Sonderbewilligung des Bundes

Landung eines Rega-Helikopters auf den Spitallandeplatz des Luzerner Kantonsspital. Heinz Leibundgut (Chefpilot Rega), Ernst Kohler (CEO Rega), Christian Hegner (Direktor BAZL) und Benno Fuchs (Direktor Luzerner Kantonsspital) (vlnr.)

"Retten bei jedem Wetter" - nun auch teilweise über Nacht. Die Rettungsflugwacht Rega kann ab Samstag verschiedene Knotenpunkte neu auch während der Nacht anfliegen. 

Schlechtes Wetter soll für die Rega kein Hindernis sein: Dank dem so genannten Low Flight Network - einem Netz aus Instrumentalflugrouten - können Helikopter auch bei schlechter Sicht im sogenannten Instrumentenflugverfahren auf vordefinierten Routen fliegen. Bisher konnte die Rega die Routenabschnitte aber nur tagsüber während der Betriebszeiten der entsprechenden Infrastruktur nutzen. Dies ändert sich nun ab morgen Samstag. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat eine Ausnahmebewilligung erteilt.

Luzerner Kantonsspital profitiert ebenfalls ab Anfang 2018

Künftig kann sie nun wichtige Knotenpunkte rund um die Uhr, während 24 Stunden anfliegen. Mit dabei ist auch der Militärflugplatz Emmen.  Zudem kann auch das Luzerner Kantonsspital ab Anfang 2018 von der neuen Regelung profitieren. Die Rega geht davon aus, dass damit jährlich rund 300 zusätzliche Notfälle versorgt werden können. 

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