Luzern: Strassenverkehrsamt erhebt Gebühr auf Papierrechnung

Zwar nur 1.50 Franken - die Steuerzahler wurden aber kaum informiert

Der Flyer mit der Information zur neuen E-Rechnung

Wer in den vergangenen Tagen die Verkehrssteurrechnung des Strassenverkehrsamtes Luzern bekommen hat, staunte nicht schlecht: Neu wird für jede per Post verschickte Rechnung eine Gebühr von 1.50 Franken verlangt. Dies sorgt für Diskussionen.

Das Problem dabei ist in den meisten Fällen nicht die Gebühr, sondern die Art und Weise, wie man als Steuerzahler darüber informiert wurde. Die Luzerner Regierung informiert die Steuerzahler nur ungenügend, nachdem am 19. Dezember die neue Gebühr beschlossen worden war. Wer die Strafgebühr nicht bezahlen wollte, hatte zu diesem Zeitpunkt noch knapp 10 Tage Zeit, um sich für die elektronische Zustellung der Rechnung anzumelden.

Die Information dazu gab es jedoch nur auf der Website des Strassenverkehrsamts. Die Gebühr sorgt aber auch aus anderen Gründen für Diskussionen. Die Luzerner Zeitung berichtete von einem Landwirt, welcher für seine drei Traktoren und für ein Auto vier separate Rechnungen bekam, allerdings alle in einem Couvert. Der Betroffene muss nun die neue Gebühr gleich vier Mal bezahlen.

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