Luzern: Reuss-Schwimmen soll sicherer werden

Denkbar sind neue Ein- und Ausstiege, Warntafeln oder eine Flusskarte

Der Reusszopf in Emmen beim Seetalplatz.

Immer mehr Leute gehen im Sommer beim Reusszopf im Luzerner Stadtteil Littau schwimmen. Dies aufgrund des neugestalteten Reussufers. Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, schlägt die Luzerner Stadtregierung nun verschiedene Massnahmen vor.

In Bern gehört es zum Kulturerbe – das Baden in der Aare. Der Trend schwappte im vergangenen Sommer auch auf die Luzerner über. Bei der Freizeitanlage Reusszopf gibt es neu einen Badezugang in die Reuss und lockt zum Abkühlen. Das Problem: Die wenigsten sind sich das Schwimmen im Fluss gewohnt. Deshalb diskutierten die Stadt und die Politiker bereits im vergangene Jahr schon über die Sicherheit und ergriffen Massnahmen. Seither gibt es Rettungsringe entlang des Ufers und Infotafeln. Das reicht aber noch nicht. Die Luzerner Stadtregierung will die Reuss für die Badenden künftig noch sicherer machen. Wie sie in einer Antwort auf einen entsprechenden Vorstoss der CVP schreibt, sind bessere Warnschilder, neue Ein- und Ausstiege oder auch eine Flusskarte mit Gefahrenhinweisen denkbar. 

Genaue Umsetzung und Zeitpunkt noch ungewiss

Bauliche Massnahmen entlang der Reuss seien aber anspruchsvoll, heisst es in der Antwort der Stadtregierung weiter. Bevor es zur Umsetzung kommt, müssten verschiedene Interessen berücksichtigt werden, wie zum Beispiel diejenige der Anwohner, der Quartiervereine, des Natur- und Hochwasserschutzes, der Fischerei oder auch des Pontoniervereins. Egal was schlussendlich dann umgesetzt wird: Für die Luzerner Stadtregierung ist klar, dass das Fluss-Schwimmen in der Reuss auch künftig nur geübten Schwimmern vorbehalten sein soll.

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