Schweizer Alpen: viel Schnee, Stürme und Lawinengefahr

Bahnstrecken und Strassen in den Alpen unterbrochen

Lawine (Symbolbild)

In der Schweiz sind mehrere Bahnstrecken wegen Schneefällen oder Lawinengefahr unterbrochen. Auch einige Strassen sind unterbrochen.

Seit dem Morgen unterbrochen ist die Bergstrecke über den Gotthard. Die Züge fallen zwischen Erstfeld UR und Faido TI aus, wie die Bahnverkehrsinformation meldete. Betrieb via Gotthard-Basistunnel verläuft normal. Die Strecke über den Oberalppass zwischen dem Nätschen (UR) und Tschamut-Selva (GR) bleibt aufgrund der Wetterlage voraussichtlich bis zum Betriebsschluss am Dienstag geschlossen. Dies gilt auch für den Autoverlad Oberalp zwischen Sedrun und Andermatt.

Stark betroffen von mehreren Streckenunterbrüchen sind auch der Kanton Graubünden und das Wallis. Von Chur nach Arosa fahren nur Bahnersatzbusse. Auch nach Davos kommen Reisende nur erschwert. Besonders schwierig sind die Verhältnisse im Unterengadin rund um Zernez. Dort sind sowohl Bahnstrecke wie auch Strassen gesperrt. Im Wallis ist Zermatt mit der Bahn und auf der Strasse nicht erreichbar. Die Air Zermatt fliegt Shuttle-Flüge zwischen Täsch und Zermatt.

Grosse Lawinengefahr
Die Lawinengefahr in den Alpen ist im ganzen Alpengebiet laut Lawinenbulletin auf der Stufe 3 «erheblich». Im Wallis, im Gotthardgebiet und in Teilen Graubündens wird die Lawinengefahr sogar als «gross» angegeben. Das entspricht der Gefahrenstufe 4 von 5.

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