Sursee: Eine Bodeninitiative ist für die Regierung nicht nötig

Die Grünen Sursee wollen die Initiative am Montag lancieren

Die Altstadt in Sursee

Mit dem Slogan "Üse Bode, Üsi Zuekonft" haben die Grünen Sursee Anfang Monat eine Gemeindeinitiative angekündigt. Wie bereits in Luzern oder Emmen soll es auch in Sursee eine Bodeninitiative geben. Die Regierung versteht den Wunsch nach nachhaltigem Umgang mit dem Boden - findet die Initiative aber nicht nötig. 

Noch dieses Jahr soll die Stadt Sursee die Grenze von 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner knacken. Laut den Grünen symbolisiert dies ein Sursee, welches aus allen Nähten zu platzen droht. In den vergangen 65 Jahren hat sich die Bevölkerung der Stadt verdoppelt - trotzdem blieb die Gemeindefläche dieselbe. Die Grünen Sursee wollen nun mit ihrer Initiative erreichen, dass die Stadt Sursee ihr Land nicht mehr verkaufen darf, sondern nur noch im Baurecht abgeben kann. Damit soll sichergestellt werden, dass auch künftig noch genug Raum für Schulen, Naherholungsgebiete oder Aufenthaltsplätzen besteht - kurzfristige Gewinnmaximierungen sollen verhindert werden.

Initiative für Regierung nicht nötig

Laut Beat Leu, dem Stadtpräsidenten von Sursee, braucht Sursee die Bodeninitiative nicht. Die Stadt geht bereits seit Jahren nachhaltig mit ihrem Boden um. Sollte es zur Abstimmung und einer Annahme der Bodeninitiative kommen, würde dies nur weitere Regeln und Aufwand mit sich bringen. 

Die Grünen Sursee wollen am Montag, dem 26. Februar, mit dem Sammeln von Unterschriften beginnen. 

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