Hitzkirch will Fusion mit Altwis prüfen

Sie geht auf ein Fusionsgesuch von Altwis ein

Die Gemeinde Hitzkirch im Luzerner Seetal will eine mögliche Fusion mit Altwis prüfen. Sie gehe auf ein Fusionsgesuch von Altwis ein, heisst es in einer Mitteilung. 

Erste Fusionsgespräche zwischen den beiden Gemeinden gab es bereits 2014. Damals lehnten die Hitzkircher die Fusion jedoch ab. Grund dafür waren die Geldprobleme der Gemeinde Altwis. Nun sieht die Situation aber wieder ein wenig anders aus. So sagte David Affentranger, der Gemeindepräsident von Hitzkirch, gegenüber Radio Pilatus und Tele1: "Wir sind zum Schluss gekommen, das Thema nochmals aufzugreifen und eine Fusion zu prüfen. Schliesslich arbeite man schon in verschiedensten Bereichen mit Altwis zusammen, sei es im Bereich der Schule, der Kultur, der Kirchgemeinde und so weiter". Sollte es zu einer Fusion kommen, würde dies aber nicht von heute auf morgen passieren.

Für Altwis ist die Fusion mit Hitzkirch bitter nötig 

Hans Elmiger, der Gemeindepräsident von Altwis, zeigt sich erleichtert, dass Hitzkirch eine Fusion prüfen möchte. Finanziell stehe man zwar gegenüber vor vier Jahren dank Sonderbeiträgen deutlich besser da. Trotzdem sei man aber langfristig auf einen starken Partner angewiesen, so der Gemeindepräsident gegenüber Radio Pilatus und Tele1. Die Fusion mit Altwis sei zurzeit der einzig mögliche Weg.

Die Gemeinde Hitzkirch will nach Ostern Arbeitsgruppen bilden, um eine mögliche Fusion genauer zu prüfen.

Die Gemeinde Altwis

Audiofiles

  1. Mögliche Fusion Altwis & Hitzkirch . Audio: Fabian Kreienbühl

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