Dorfschulhaus Triengen zieht Bilanz zum Lehrplan 21

Mehr Hausaufgaben und Unterricht am Nachmittag

Bevor er überhaupt eingeführt wurde, sorgte er in der ganzen Schweiz für Diskussionen. Seit diesem Schuljahr gilt der Lehrplan 21 an den Luzerner Schulen.  

Den legendären Pausenapfel gibt es im Dorfschulhaus Triengen auch in Zeiten des Lehrplans 21 noch. Neuerungen bekommen die Schülerinnen und Schüler aber auch hier zu spüren. Eltern stören sich unter anderem daran, dass ihren Kindern am Nachmittag weniger Freizeit bleibt, da sie zum Teil mehr Lektionen und mehr Hausaufgaben haben. Ziel des Lehrplans 21 ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Stoff nicht bloss auswendig lernen, sondern das Gelernte im Leben auch brauchen können. Bis sich die Neuerungen des Lehrplans 21 eingependelt haben, braucht es laut der Schulleitung in Triengen sicher zwei bis drei Jahre. 

Mit dem Lehrplan 21 erfährt die schulische Beurteilung Anpassungen. Notenzeugnisse werden aber auch weiterhin ausgestellt. Inwiefern diese aussagekräftig sind, muss sich noch zeigen. Tatsache ist, dass schon heute viele Lehrbetriebe Mühe haben, Zeugnisse zu lesen und zu beurteilen. Entsprechend häufig verlangen Lehrbetriebe von Bewerbern Eignungstests wie den Multi-Check oder führen eigene Prüfungen durch.

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