Flühli: 9 Personen wegen "Heizpilzen" im Spital

Sie hatten Anzeichen auf eine Kohlenmonoxidvergiftung

Heizpilz (Symbolbild)

Am Dienstagabend mussten in Flühli neun Personen wegen Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung in umliegende Spitäler überführt werden. Dies teilt die Luzerner Polizei mit. Die Betroffenen waren an einer Geburtstagsfeier, an welcher in abgeschlossenen Räumlichkeiten mit "Heizpilzen" geheizt wurde.
 
Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend in einer Garage in Flühli. Für ein Geburtstagsfest wurde die Garage mit "Heizpilzen" aufgeheizt. Noch während dem Fest waren die Heizkörper - in den kaum durchlüfteten Räumen - im Einsatz. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, litten im Verlauf vom Abend erste Gäste an Schwindel, Erbrechen und Atemnot. 

9 Personen mussten ins Spital, 16 Personen ambulant betreut

Der Rettungsdienst 144 war mit sieben Teams im Einsatz. Auch die Rega und die Feuerwehr Flühli-Sörenberg wurden aufgeboten. Insgesamt 16 Personen wurden vor Ort ambulant betreut. 9 Personen wurden mit Anzeichen auf eine Kohlenmonoxidvergiftung in umliegende Spitäler geflogen. Die Branddetektive der Luzerner Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
 
Polizei rät zur Vorsicht
 
Die Polizei bittet um Vorsicht mit Heizpilzen: Vorsicht sollte besonders in geschlossenen, schlecht durchlüfteten Räumen gelten. Immer wieder würden sich auf diese weise tragische Unfälle ereignen. Besonders tückisch hierbei sei, dass man die Gefahr nicht kommen sieht. Der Entzug des Sauerstoffes sei bis auf eine eintretende Müdigkeit vom Körper und Übelkeit kaum bemerkbar, so die Luzerner Polizei.

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