Obwalden: Wyler und Schäli neu in Regierung

Premiere für die SVP - Sitzverlust bei der CVP

Die neue Obwaldner Regierung 2018 Die neue Obwaldner Regierung 2018 Das Rathaus in Sarnen, Sitz der Kantonsregierung des Kantons Obwalden

Christian Schäli von der CSP und Daniel Wyler von der SVP holen sich die letzten zwei verbleibenden Sitze in der Obwaldner Regierung. Die beiden liessen im 2. Wahlgang Michael Siegrist von der CVP hinter sich. Damit ist die SVP erstmals in der Obwaldner Regierung vertreten.

Nachdem den drei bisherigen Obwaldner Regierungsmitglieder Maya Büchi (FDP), Christoph Amstad (CVP) und Josef Hess (parteilos) die Wiederwahl bereits anfangs März gelungen ist, kämpften am Sonntag noch drei Kandidaten um die letzten beiden Sitze. Dies weil sie anfangs März das absolute Mehr verpasst hatten.

Extrem knappe Entscheidung um den zweiten Sitz

Das Rennen im zweiten Wahlgang machte nun Christian Schäli von der CSP und Daniel Wyler von der SVP. Schäli hatte mit 6'974 Stimmen klar am meisten Zuspruch. Daniel Wyler hatte 5'487 Stimmen. Sie beide sind erstmals in der Obwaldner Regierung und liessen Michael Siegrist von der CVP hinter sich. Siegrist hatte nur gerade 29 Stimmen weniger als Wyler. Die Entscheidung fiel also extrem knapp aus.

Premiere für die SVP

Was heisst das nun genau bezüglich der Sitzverteilung in der Regierung? Für die SVP ist es eine Premiere: Erstmals stellt die Partei einen Obwaldner Regierungsrat. Die CSP konnte ihren einzigen Sitz mit Christian Schäli verteidigen. Ganz anders die CVP: Die stärkste Partei im Kanton Obwalden ist nun nur noch mit einem Sitz in der Regierung vertreten.

Bereits im ersten Wahlgang gewählt worden waren die drei bisherigen Josef Hess (parteilos), Christoph Amstad (CVP) und Maya Büchi-Kaiser (FDP).

Audiofiles

  1. So liefen die Wahlen im Kanton Obwalden. Audio: Roman Unternährer / Fabian Kreienbühl

Kommentieren

comments powered by Disqus