Eintritt ins Luzerner Hallenbad bleibt unverändert

Die Grünen scheitern mit ihrem Vorstoss für tiefere Preise

Das Hallenbad Allmend in Luzern

Die Eintrittspreise für das Hallenbad Luzern bleiben unverändert. Nach der Stadtregierung hat auch das Luzerner Stadtparlament einen Vorstoss der Grünen abgelehnt, welcher tiefere Eintrittspreise zum Ziel hatte.

Mit einem Vorstoss wollten die Grünen tiefere Eintrittspreise für das Luzerner Hallenbad erreichen. Die Preise seien mit 12 Franken für Erwachsene viel zu teuer. Teilweise liegen die Luzerner Preise im Vergleich zu anderen Hallenbädern in Schweizer Städten 50 Prozent höher. Marco Müller von den Grünen wies darauf hin, dass 12 Franken für einige Leute viel Geld seien: "Bei ständig steigenden Preisen, Krankenkassenprämien und Mieten müssen sich einige Leute genau überlegen, ob der Schwimmbadbesuch von 12 Franken überhaupt finanziell möglich ist."

Jules Gut von den Grünliberalen sah die Lösung nicht in kurzfristigen Preissenkungen: "Aber wir sind sehr daran interessiert, dass die Stadt endlich mit den Agglogemeinden einen flächendeckenden Einheimischentarif einführt."

Die Grünen bekamen für ihr Anliegen zu wenig Unterstützung. Einzig von Seiten der SP und Juso gab es vereinzelten Zuspruch. Die Mehrheit folgte der Empfehlung der Stadtregierung und lehnte den Vorstoss ab. 

Bereits die zweite Niederlage

Dies war nicht der erste Versuch der Grünen der Stadt Luzern, die Eintrittspreise zu senken. Schon Mitte Dezember war ein ähnliches Anliegen abgelehnt worden.

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