LU: Spielsüchtiger Student verurteilt

21 Monate Gefängnis wegen Raub und Erpressung

Kriminalgericht Luzern am Alpenquai

Das Luzerner Kriminalgericht hat am Freitag, 27. April, einen 21-jährigen Mann aus dem Kanton Nidwalden zu 21 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Dem Studenten werden Raub, versuchte Erpressung und Hausfriedensbruch zur Last gelegt.

Aufgrund seiner Online-Spielsucht verlor der junge Mann immer mehr Geld, bis er am Ende keinen Ausweg mehr sah. Im März vor einem Jahr versuchte der Beschuldigte zuerst eine Zuger Firma mittels eines Briefes zu erpressen und forderte mindestens 15'000 Franken. Als dies nicht zum gewünschtem Geldsegen führte, überfiel er rund eine Woche später eine Landi-Filiale in Wolhusen. Der 21-Jährige stürmte mit einem Küchenmesser bewaffnet und maskiert in den Laden und verlangte Geld. Mit rund 1500 Franken gelang ihm die Flucht, weit kam er allerdings nicht.

Beschuldigter gab die Delikte zu

Bereits knapp eine halbe Stunde nach dem Überfall stoppte die Polizei den Mann auf einer Autostrasse und nahm ihn fest. Wie die Luzerner Zeitung mitteilt, gab der Beschuldigte bei den Einvernahmen und bei der Verhandlung am Freitag, 27. April, sämtliche ihm zur Last gelegte Delikte zu. Der 21-Jährige wurde zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Urteil wurde mit einer Probezeit von vier Jahren verhängt – zudem muss sich der Mann regelmässig von einem Psychologen beraten lassen.

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