Uri: ASTRA prüft Idee um Dörfer zu entlasten

Einführung eines Dosiersystems bei den Autobahnausfahrten

Es sind Szenen, die bei verlängerten Wochenenden oder in der Ferienzeit vor dem Gotthardtunnel immer wieder vorkommen: Stau und lange Wartezeiten. Um zu verhindern, dass der Verkehr auf die Kantonsstrassen ausweicht, prüft das Bundesamt für Strassen ASTRA nun eine Schweizer Neuheit: Die Einführung eines Dosiersystems bei den Ausfahrten.

Das Ziel ist folgendes: Auch wenn auf der Autobahn nicht mehr viel geht, soll es immerhin nebenan gut laufen. Dank einer Ampel bei den Autobahnausfahrten in Erstfeld, Amsteg und Göschenen. Bei Stau auf der A2 fliesst der Verkehr nämlich häufig auf die Kantonsstrasse ab. Dadurch sind diese überlastet, die Dörfer verstopft von den vielen Autos. Nun prüft das Bundesamt für Strassen ASTRA die Einführung eines Dosiersystems. So sollen nur von Zeit zu Zeit wieder Autos von der Autobahn gelassen werden. Die Dörfer könnten so ein wenig entlastet werden.

Von Umsetzung noch weit entfernt

Das ASTRA hat erst vor kurzem die Projektierung gestartet. Das heisst, die Idee wird nun mal geprüft und diverse Fragen werden beantwortet. Wäre die Idee sinnvoll, um die Dörfer zu entlasten? Inwiefern gibt es Nachteile? Wäre die Idee überhaupt umsetzbar? Auf Anfrage von Tele 1 und Radio Pilatus teilte das ASTRA mit, dass diese Phase wohl etwa zwei Jahre dauern würde. Erst dann sei klar, ob ein Dosiersystem bei den Autobahnausfahrten definitiv ein Thema bleibe.

Stau (Symbolbild)

Audiofiles

  1. Stau vor Gotthard verstopft auch Kantonsstrassen.. Audio: Elena Hirt

Kommentieren

comments powered by Disqus