Die Schweiz verliert gegen Russland

4:3 - Pfosten verhindert ausgleich

Die Schweizer Hockey-Nati im Spiel gegen Russland

Die Sensation war zum greifen nah. Die Schweiz zeigt an der Hockey-WM in Dänemark gegen Olympiasieger Russland eine tolle Leistung bis zur letzten Sekunde. 

Im Gegensatz zu den ersten vier Partien, in denen die Schweizer zugleich das Zepter übernommen hatten, lautete die Devise gegen die Russen, defensiv kompakt zu stehen. Das gelang insofern, als der Olympiasieger nicht viele Torschüsse verzeichnete. Allerdings unterlief der Schweiz zu viele Fehler, um gegen einen Gegner eines solchen Kalibers zu bestehen. Mit dem 0:0 nach 20 Minuten waren die Schweizer gut bedient. Die Russen scheiterten gleich dreimal am Tor, zweimal in den ersten vier Minuten. Insofern ging der Erfolg für den Rekord-Weltmeister insgesamt in Ordnung. Die Schweizer müssen somit weiterhin auf den ersten WM-Sieg gegen die Russen seit dem Jahr 2000 warten, als sie sensationell 3:2 gewonnen haben. 

Starkes Zeichen am Schluss
Im Schlussabschnitt sah es zunächst danach aus, als würden die Russen den Dreier ohne grössere Probleme über die Zeit bringen. In der 52. Minute zeichnete dann allerdings Sven Andrighetto mit seinem zweiten Treffer an diesem Turnier für das 2:3 verantwortlich. Das gab den Schweizern sichtlich Auftrieb. Auch nach dem 2:4 von Michail Grigorenko  gab sie nicht auf. 108 Sekunden vor dem Ende verkürzte Gaëtan Haas bei sechs gegen vier Feldspielern erneut. Und beinahe wäre Enzo Corvi kurz vor der Schlusssirene noch das 4:4 gelungen, er scheiterte aber am Pfosten.

Die Niederlage vom Samstag war die zehnte gegen Russland seit 2000. Bereits am Sonntagabend geht es für die Schweizer mit der Partie gegen Titelverteidiger Schweden weiter.

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