LU: Planung Industriestrasse schreitet voran

Mit drei Siegerprojekten wird weitergeplant

Das Projekt "Mon oncle" des Berner Architektenteams Rolf Mühlethaler und Christian Schläppi.
Das Projekt "Mon oncle" des Berner Architektenteams Rolf Mühlethaler und Christian Schläppi.
Das Projekt "Mon oncle" des Berner Architektenteams Rolf Mühlethaler und Christian Schläppi.
Das Projekt "Mon oncle" des Berner Architektenteams Rolf Mühlethaler und Christian Schläppi.

Auf dem Areal Industriestrasse in der Stadt Luzern soll Wohn-, Arbeits- und Kulturraum für 600 Personen entstehen. In einem mehrstufigen Projektwettbewerb reichten 21 Architekturbüros ihre Vorschläge für die Quartiergestaltung ein. Am Donnerstag, 17. Mai, wurden nun die Siegerprojekte vorgestellt.

5 Luzerner Baugenossenschaften beteiligen sich an der Bebauung des Areals Industriestrasse in der Stadt Luzern und wollen das Industriequartier zu neuem Leben erwecken. Mit den drei Siegerprojekten zur Überbauung zeigen sich die Baugenossenschaften sehr zufrieden, die Vorschläge hätten durch räumliche atmosphärische Qualitäten überzeugt, schrieb die Kooperation Industriestrasse. Die Häuser weisen differenzierte Adressierungen, kollektiv genutzte Räume und gemeinschaftlich nutzbare Dachterrassen auf.

Zwei Luzerner Büros beteiligt

Im Bereich Städtebau heisst das Siegerprojekt "Mon oncle" und stammt von den beiden Berner Architekten Rolf Mühlethaler und Christian Schläppi. Ab Sommer beginnt das Gewinnerteammit der Ausarbeitung des Regelwerks für die Arealbebauung. Dieses legt die Rahmenbedingungen für die Überbauung fest, an welche sich die Architekten der übrigen zwei Siegerprojekte zu halten haben. Ebenfalls in die Planung miteinbezogen werden nämlich die Luzerner Projekte "INDU" von den Architekten rööslimaeder und "LUDOVILLE" von toblergmür. In einer einjährigen Dialogphase wollen nun die Architektenteams ihre Ideen gemeinsam mit den fünf Baugenossenschaftenauf einen gemeinsamen Nenner bringen.

Areal soll vielfältig nutzbar sein

 Ende 2019 soll der Gestaltungsplan vorliegen. Baustart der ersten Etappe dürfte 2021 sein. Das Areal sollte 2025 vollständig an die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben werden. Das Investitionsvolumen beträgt 83 Millionen Franken. Auf dem Industriestrasse-Areal von 8700 Quadratmetern entsteht Wohn-, Arbeits- und Kulturraum für 600 Personen. Der Grossteil entfällt auf Wohnungen, es sind jedoch auch Kindergärten, Kindertagesstätten, ein Restaurant und Büros geplant. In einem mehrstufigen Projektwettbewerb waren im ersten Schritt 21 Büros eingeladen, ihre Vorschläge einzureichen. Davon kamen 13 in die zweite Runde und erhalten nun je 10'000 Franken.

Projekte werden ausgestellt

Alle 13 eingereichten Wettbewerbsprojekte können im Roten Haus auf dem Areal ewl an der Industriestrasse 6 in Luzern besichtigt werden. Die Vernissage findet am Donnerstag, 21. Juni, 18 Uhr statt, die Ausstellung ist vom 22. Juni bis 1. Juli jeweils montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils 12 bis 18 Uhr geöffnet.

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