WM2018: Das ist neu bei der WM in Russland

Videobeweis und vier Mal wechseln

Die Schweiz an der Fussball Weltmeisterschaft in Russland.

2 Mannschaften mit je 11 Spielern stehen auf dem Platz und versuchen mit dem Ball das gegnerische Tor zu treffen. Natürlich wird auch an der WM in Russland so Fussball gespielt. Drei Anpassungen gegenüber den vergangenen grossen Turnieren gibt es 2018 aber. Wir erklären sie euch.

Fussball bleibt Fussball, egal wo auf der Welt. Und zum Fussball gehört auch der Schiedsrichter und die hitzigen Diskussionen der Fans über dessen Entscheide. In Russland sollen dem Schiedsrichter nun weniger Fehler passieren. Dies dank dem neuen Video-Beweis, welcher die FIFA nun auch für die WM eingeführt hat. Ausserdem gibt es noch zwei weitere Anpassungen für das Fussball-Fest in Russland.

Der Video-Beweis

Wer kennt sie nicht, die leidigen Diskussionen über Abseits und zu Unrecht gepfiffene Elfmeter. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fehlentscheide. Manchmal waren sie sogar spielentscheidend. Bei der WM 2018 soll es keine solch krassen Fehler mehr geben. Dafür soll der Video-Beweis sorgen.

In Russland hat es nicht mehr nur auf dem Rasen Schiedsrichter, sondern auch in einem Raum ausserhalb des Stadions. Diese schauen die Partien auf Bildschirmen mit und stehen in Funkkontakt mit dem Schiedsrichter auf dem Platz. Wann der Video-Beweis genau zum Einsatz kommt, seht ihr im Video unten.

Die 4. Auswechslung

90 Minuten sind gespielt, es geht in die Verlängerung. Die Spieler sind müde, einige können kaum noch gehen. Bislang mussten dann alle Spieler auf dem Rasen durchbeissen und statt 90, 120 Minuten durchhalten. An der WM in Russland darf einer der Spieler auf dem Platz aber jeweils aufatmen, wenn es der Trainer dann will. In der Verlängerung darf nämlich ein viertes Mal gewechselt werden. Bislang durfte, egal ob mit oder ohne Verlängerung, nur 3 Mal gewechselt werden.

 

Das Handy für den Trainer

An der WM 2018 sehen wir möglicherweise auch mal den ein oder anderen Trainer, der während des Spiels an seinem Handy rumspielt. Das ist aber nicht etwa, weil dem Trainer das Spiel zu langweilig ist, sondern weil die Trainer an der WM neu mit einem Assistenten auf der Tribüne kommunizieren dürfen. Dabei können sie sich Hinweise zum Spiel holen und dann allenfalls die Taktik der Mannschaft anpassen.

Audiofiles

  1. Neue Regeln. Audio: Yanik Probst

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