Touristenmagnet Luzerner Schwanenplatz

Der Carparkplatz beim Schwanenplatz in der Stadt Luzern.

Gruppenreisen, die in Luzern Halt machen, haben sich in den letzten Jahren gemehrt und der Region mehr Wertschöpfung beschert. Über die Hälfte dieses finanziellen Erfolgs entfällt laut einer Studie auf den Schwanenplatz mit seinen Uhren- und Souvenir-Läden.

Im vergangenen Jahr besuchten rund 1,4 Millionen Gruppenreisende aus Asien, Indien und den USA den Schwanenplatz und die Luzerner Altstadt. Im Jahr 2011 waren es noch 800'000 gewesen, wie eine Studie besagt. Auftraggeber der Erhebung sind die Uhrengeschäfte Bucherer, Gübelin und Embassy sowie das Souvenirgeschäft Casagrande.

Wertschöpfung von 403 Millionen Franken

Der Gruppentourismus brachte der Region Luzern-Vierwaldstättersee eine Wertschöpfung von 403 Millionen Franken. Davon entfiel der Grossteil auf den Perimeter rund um den Schwanenplatz. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die Beschäftigung am Schwanenplatz aus. So verzeichneten die Studienautoren eine Zunahme von 115 Vollzeitstellen.

Gestiegen ist auch die Zahl jener, die über Nacht bleiben - von 30 auf 50 Prozent. Die damit verbundene verlängerte Aufenthaltsdauer wirkt sich auf die Bergbahnen aus. Rund 760'000 Gäste besuchten Titlis, Rigi oder Pilatus.

Verschiedene Faktoren sind für Luzerns Beliebtheit verantwortlich

Für die Beliebtheit Luzerns sind verschiedene Faktoren verantwortlich, insbesondere die räumliche Konzentration der Elemente Berge, Seen und Einkauf aber auch die Lage in der Region und der Zugang zum Stadtzentrum.

Diesen direkten Zugang zum Schwanenplatz brauche es auch weiterhin, sonst falle das Geschäft mit den Gruppentouristen zusammen, warnte die Studie. Man habe jahrzehntelang Geld investiert, damit die Menschen ihre Uhr in der Schweiz kaufen würden. Nun gelte es, gemeinsam mit der Politik eine Lösung zu finden, damit die Touristen auch weiterhin kommen würden.

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