Pfadi Luzern überprüft Sicherheit wegen Bär

Das Kantonallager der Pfadi findet dieses Jahr in Escholzmatt statt

Er ist gross und mächtig, scheut sich aber in der Regel vor Menschen: der Bär.

Die Pfadi Luzern geht bei der Sicherheit für das Kantonallager im Juli in Escholzmatt über die Bücher. Grund ist der mögliche Bär in der Region, schreibt das Onlineportal Zentralplus.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass im Kanton Luzern offenbar ein Bär unterwegs ist (wir berichteten). Der Kanton Luzern schrieb in einer Mitteilung, dass im Gebiet Beichlen ob Escholzmatt vermeintliche Bärenspuren gesichtet worden seien. Es dürfte sich dabei um den Bären M29 handeln, welcher Ende Mai im Raum Lombachalp, unweit der Luzerner Grenze unterwegs war.

Pfadilager in Escholzmatt – mit 2’000 Kindern

Vom 14. - 28. Juli findet in Escholzmatt das Kantonallager der Pfadi Luzern statt. 2’000 Kinder und rund 230 Helfer werden am Grossanlass teilnehmen. "Es ist der grösste Event, den die Pfadi Luzern je auf die Beine gestellt hat", sagte Hauptleiterin Nora Peduzzi gegenüber Zentralplus. Die Situation mit dem Bären sei natürlich unerwartet und führe zu einigem Mehraufwand für die Organisatoren, insbesondere für das Ressort Sicherheit. Die Organisatoren stehen deshalb mit den Behörden in Kontakt und prüfen Massnahmen, damit der Lagerplatz für die rund 2‘000 Kinder sicher ist.

Auch ein Elektrozaun sei nicht auszuschliessen

Wie gross das Problem mit dem Bär ist, sei schwierig abzuschätzen. Der Bär sei aber ein scheues Tier und auf dem Zeltplatz sei immer etwas los, meistens auch in der Nacht. Auch würden im Lager keine Lebensmittel gelagert. Diese würden jeden Tag frisch angeliefert und die Reste wieder abgeholt, sagte Peduzzi gegenüber Zentralplus weiter. Trotzdem: Auch ein Elektrozaun könne man nicht ausschliessen.

 

Kommentieren

comments powered by Disqus