Neuenkirch: Ladestationen für Elektro-Autos

Es gibt immer mehr verschiedene Anbieter

Verschiedene Stecker, verschiedene Anbieter, verschiedene Zahlungssysteme und verschiedene Preise - der Markt der Ladestationen für Elektrofahrzeuge wächst. Die Kunden müssen sich mit den verschiedenen Angeboten auseinandersetzen.

Das Angebot an Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist ähnlich vielfältig wie der Markt von Telefonanbietern oder Versicherungen. Je nachdem, bei welchem Anbieter man ist, desto mehr oder weniger bezahlt man. Bis jetzt stellen viele Ladestationen ihren Strom gratis zur Verfügung. Wie viel man schlussendlich dafür bezahlt, ist noch nicht klar. 

Die Raststätte Neuenkirch eröffnete die erste High Power Ladestation der Firma Ionity. Allerdings können hier nur Elektrofahrzeuge mit dem europäisch genormten Stecker von der Schnellladestation profitieren. Die Verantwortlichen von Ionity geben sich aber zuversichtlich. Ziel sei eine Vereinheitlichung der Stecker. Die Vielfalt verwirre die Kunden nur zusätzlich. Auf der Raststätte Neuenkirch gibt es deshalb neben den Schnellladestationen von Ionity auch drei 50-Kilowatt-Anlagen mit jeweils drei verschiedenen Steckern, damit alle Typen von E-Mobilen geladen werden können.

In der Schweiz gibt es keine Vorschriften für die Anbieter. Der Bund gibt in Zusammenarbeit mit dem TCS lediglich Empfehlungen ab. So wäre es wünschenswert, wenn alle Stecker der verschiedenen Elektroautos berücksichtigt werden würden.

Faraday Futures hat letztes Jahre eine Sportwagen-Studie gezeigt auf der CES. Dieses Jahr will man ein Elektro-SUV präsentieren, welches diesmal kurz nach der Vorstellung in die Serienproduktion gehen soll.

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