Sie fuhren mit dem Traktor an die Fussball-WM

Nach 1980 Kilometer haben die drei Zentralschweizer das Ziel erreicht

Die drei Zentralschweizer sind in Kaliningrad angekommen.

Drei Zentralschweizer - Josef Wyer, Werner Zimmermann und Beat Studer - sind fast zwei Wochen mit einem alten Traktor unterwegs gewesen. Von Vitznau aus ging es in Richtung Kaliningrad an die Fussball-WM. Nun sind die drei am Donnerstaa nach 1980 Kilometer angekommen und sind bereit für das Spiel Schweiz-Serbien.

Anfänglich war es eine Bieridee - rückblickend ein riesiges Abenteuer. Die drei Zentralschweizer Josef Wyer, Werner Zimmermann und Beat Studer sind mit dem Oldtimer «Gritli», einem Bührer-Traktor, am 9. Juni losgefahren. 1'800 Kilometer in rund 13 Tagen wollten sie schaffen. Mit einer Geschwindigkeit von maximal 40 Stundenkilometer ging es über 12 Etappen an die Fussball-WM.

Riesiges Medieninteresse

Nun sind die drei am Donnerstag in Kaliningrad angekommen. An dem Ort, an welchem die Schweizer Fussball-Nati das zweite Gruppenspiel gegen Serbien bestreitet. Die Strecke von 1800 Kilometern haben sie verlängert, sodass sie 1980 Kilometer zurücklegten. Die drei Zentralschweizer sorgten mit ihrem Traktor für grosse Aufmerksamkeit. Alleine an der polnischen Grenze zu Russland hätten zehn TV-Teams auf sie gewartet, berichtet die Luzerner Zeitung. 

Nun lassen sie den Traktor mal in Ruhe. Denn von nun erhält die Schweizer Nati ihre volle Aufmerksamkeit - "Hopp Schwiiz"!

Mehr Infos über die aussergewöhnliche Fan-Expedition gibt es auch unter www.wmtraktor18.ch.

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