In jedem 11. Kinderhaushalt wird gequalmt

Besonders Kinder sollten vor Passivrauchen geschützt werden

Rauchen (Symbolbild)

Weltweit wird zwar immer weniger geraucht - an verschiedensten Orten ist es auch immer mehr verboten. Besonders Kinder sollen vor Passivrauchen geschützt werden. Eine Studie zeigt nun aber: In jedem 11. Kinderhaushalt wird geraucht.

In Gaststätten, Bahnhöfen und im Auto wird hart um den Nichtraucherschutz gerungen. Besonders Kinder sollen vor Passivrauchen geschützt werden. In der eigenen Wohnung gilt jedoch: Mein Haus ist meine Burg. Das spiegelt sich auch beim Rauchen wider: In jedem 11. Kinderhaushalt, also in rund neun Prozent der Haushalte mit Kinder, wird gequalmt. Dies zeigt eine Studie von immowelt.ch, einem der beliebtesten Immobilienportale. Sechs Prozent der Befragten mit Kindern gaben an, dass sie sich dabei auf bestimmte Räume beschränken, drei Prozent rauchen in der gesamten Wohnung.

Auch ohne Kinder: In 12 Prozent der Haushalte wird geraucht

Erstaunlich ist, dass in Kinderhaushalten nicht deutlich weniger geraucht wird als in der Gesamtbevölkerung: Insgesamt gaben zwölf Prozent aller Befragten an, dass in den eigenen vier Wänden gequalmt wird. Besonders hoch ist die Zahl der Indoor-Raucher bei den Singlehaushalten: Jeder Fünfte greift auch in der Wohnung zur Zigarette - schliesslich müssen sie keine Rücksicht auf Mitbewohner nehmen.

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