In der Schweiz verschwinden viele Gemeinden

Rund 500 Gemeindefusionen in den vergangenen 10 Jahren

Der Baldeggersee mit Blick auf Gelfingen, welche bereits 2009 mit Hitzkirch fusionierte.

In der Schweiz kämpfen immer mehr kleine Gemeinden ums Überleben. Wie die «Sonntagszeitung» berichtet, seien allein im vergangenen Jahr 33 Gemeinden verschwunden. In den vergangenen zehn Jahren sind damit bereits 500 Gemeinden verschwunden, weil sie fusionierten.

Im Wallis versuchen bereits zwei Gemeinden, mit Geld neue Bürgerinnen und Bürger anzulocken. So gibt es dort bis zu 30'000 Franken, wenn man ein neues Haus baut. Andere Gemeinden probieren, mit der Ansiedlung von Rentner das Dorf zu beleben, so die «Sonntagszeitung». Betroffen sind vor allen kleine Bergdörfer in Kantonen wie Graubünden oder Wallis.

Der Kanton Luzern hat bereits viele Fusionen hinter sich. Zählte der Kanton 2005 noch 103 Gemeinden, sind es heute noch deren 83.

 

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