EM-Gold für Michael Schmid in Glasgow

Auch Gmelin, Röösli und Merz holen Edelmetall

Der Luzerner Ruderer Michael Schmid hat seinen EM-Titel im nicht-olympischen Leichtgewichts-Einer erfolgreich verteidigt. Auch der Neuenkircher Roman Röösli holt sich Edelmetall. Er gewinnt im Skiff die Bronze-Medaille.

Er hat es geschafft: Michael Schmid hat in Glasgow seinen EM-Titel im Leichtgewichts-Einer erfolgreich verteidigt. In Glasgow setzte sich der 30-Jährige souverän vor dem Italiener Martino Goretti und dem Briten Samuel Mottram durch. Der Zentralschweizer wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht und hielt auch dem Druck stand, nachdem es ihm im Vorlauf (2. in seiner Serie) nicht optimal gelaufen war und in den Halbfinals die Startanlage gestreikt hatte.

Vor einem Jahr hatte Schmid, der vor einem knappen Monat in Luzern auch den Heim-Weltcup für sich entschieden hat, im tschechischen Racice seine erste Goldmedaille an Europameisterschaften gewonnen.

Bronze für Röösli und Merz

Auch der Neuenkircher Roman Röösli holt sich in Glasgow Edelmetall. Im der olympischen Disziplin Skiff hat er die Bronze Medaille gewonnen. Er muss sich nur dem Norweger Kjetil Borch und dem Littauer Mindaugas Griskonis geschlagen geben.

Ebenfalls eine Medaille gab es für die Baarerin Patricia Merz. Zusammen mit Frédérique Rol gewann sie im olympischen Leichtgewichts-Doppelzweier überraschend Bronze. Dies hinter dem niederländischen und dem polnischen Team. Das Weltmeister-Duo aus Rumänien blieb 22 Hunderstel hinter Merz und Rol auf Platz 4.

Gmelin erfüllt Erwartungen und holt Gold

Viel Druck lastete auf der Zürcherin Jeannine Gmelin. Doch sie hielt diesem Stand. Im Skiff-Rennen der Frauen sicherte sich Gmelin überlegen die Goldmedaille. 

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