Proviande verzichtet auf Fleischimporte

Damit reagiert die Branchenorganisation auf Kritik der Bauern

Proviande verzichtet auf weitere Fleischimporte.

Ende Juni hatte Proviande entschieden, 800 Tonnen Rindfleisch zu importieren. Jetzt möchte die Branchenorganisation auf weitere Fleischimporte. Grund dafür ist die grosse Trockenheit und der Futtermangel.

Wegen der Trockenheit haben die Bauern auf der Weide zu wenig frisches Futter für ihre Tiere. Das hat zur Folge, dass sie ihre Tiere früher zum Schlachter bringen als normal. Aus diesem Grund gibt es zurzeit mehr Fleisch auf dem Markt. Aufgrund des Überangebots sind die Preise dementsprechend auch schlechter. Ende Juni hatte Proviande entschieden 800 Tonnen Rindfleisch zu importieren. Der Bauernverband und diverse Bauern kritisierten dies aufgrund der Trockenheit stark. Nun hat Proviande auf die Kritik reagiert. Bis Ende September sollen nun keine zusätzlichen Importe freigegeben werden. Zudem sind die Importeure aufgefordert die bereits bewilligten Importe zu verschieben, um den Markt nicht noch zusätzlich zu belasten. 

 

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