Besserer Schutz der Schweizer Alpen

Alpenschutzorganisationen waren vor den Folgen des Klimawandels

Der Rhonegletscher in den Walliser Alpen

Alpenschutzorganisationen haben am Samstag davor gewarnt, dass der Klimawandel die Alpen und deren Bewohner ganz besonders treffe. In die Pflicht nehmen sie die Politik und auch jeden einzelnen Konsumenten.

Wegen des Klimawandels steigen in den Alpen die Temperaturen doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Dadurch erhöht sich das Risiko von Naturkatastrophen, etwa von Steinschlägen. Angesichts des aktuellen Hitzesommers gewinne das Thema an Dringlichkeit, schreiben die Alpen-Initiative, CIPRA Schweiz und Mountain Wilderness Schweiz in einer Mitteilung.

CO2-Ausstoss verringern

Die SP-Nationalrätin und Vizepräsidentin der Alpen-Initiative Marina Carobbio Guscetti forderte eine Klimapolitik, die dafür sorgt, dass der CO2-Ausstoss beim Strassentransport "massiv reduziert" wird. Auch für Lastwagen sollten CO2-Reduktionsziele gelten. Jeden Bürger, jede Bürgerin nimmt sie in die Pflicht, indem sie dazu anregt, man solle lokal hergestellte Produkte kaufen, um Transportwege zu verkürzen.

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