In der Schweiz werden die Bergführer knapp

Der Verband intensiviert nun die Nachwuchsförderung

Impressionen in Meiringen-Hasliberg

In der Schweiz gibt es immer weniger professionelle Bergführer. Laut dem Schweizer Bergführerverband sind es aktuell noch genau 1'249. Einer der Gründe ist die harte und teure Ausbildung.

Die Ausbildung dauert drei Jahre, ist sehr anstrengend und auch teuer. Wie die „Luzerner Zeitung“ berichtet, kostet diese rund 29‘000 Franken. Hinzu kommt, dass der Job des Bergführers nicht unbedingt familienfreundlich ist. In der Hochsaison ist man praktisch täglich unterwegs, wenn der Herbst kommt, sind die Bergführer häufig ohne Arbeit.

Sorgen mach sich auch der Schweizer Tourismusverband, weil im Bergtourismus ohne Bergführer nicht viel geht. Der Bergführerverband intensiviert nun seine Nachwuchsförderung, unter anderem mit Kursen und Jugend und Sport Lagern.

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