Stadt Luzern: Die elektronische Busspur ist fertig

Sie soll die Wartezeiten bei der Spitalstrasse verkürzen

Ein Bus der Verkehrsbetriebe Luzern vbl

Die Stadt Zug kennt sie bereits – nun hat sie auch die Stadt Luzern. Die elektronische Busspur. Üer 200 Meter führt sie von der Bushaltestelle beim Kantonsspital bis zum Kreisel Kreuzstutz und soll die Wartezeiten von Bussen in der Hauptverkehrszeit verkürzen. 

Regelmässige Verkehrsüberlastungen auf der Spitalstrasse beeinträchtigten in den letzten Jahren den Busbetrieb. Um die Zuverlässigkeit des Busfahrplans zu steigern, hat die Stadt von der Bushaltestelle Kantonsspital bis zum Schulhaus St. Karli eine 200 Meter lange elektronische Busspur realisiert. Sie ermöglicht es, dass der Bus in der Hauptverkehrszeit den Rückstau auf der Gegenfahrbahn überholen kann. Wie es in einer Mitteilung der Stadt Luzern heisst, können sich dadurch die Verlustzeiten der Busse von heute oftmals über zehn auf wenige Minuten verkürzen. 

Die elektronische Busspur ist nun voll funktionsfähig. Offiziell in Betrieb genommen wird sie, sobald die Chauffeure der VBL entsprechend geschult worden sind. Das ganze Projekt mit allen baulichen Anpassungen von Trottoirs, Rad- und Gehweg kostete rund drei Millionen Franken.

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