Obwalden: Sparen mit Finanzstrategie 2027plus

Abstimmungssonntag 23. September

Die Regierung des Kantons Obwalden will 40 Millionen Franken sparen.

Audiofiles

  1. Abstimmungs-Vorschau. Audio: Carmen Zettel

Der Kanton Obwalden will jedes Jahr 40 Millionen Franken sparen. Das ist das Ziel der Finanzstrategie 2027plus. Über diese entscheidet das Stimmvolk am 23. September. Insbesondere wegen der Änderung der Steuern ist die Strategie jedoch stark umstritten.

Noch vor 10 Jahren war der Kanton Obwalden auf dem zweitletzten Platz schweizweit, was die Steuern betrifft. Mit der Einführung einer Flatrate-Tax ist Obwalden bis in die Top Ten aufgestiegen. Durch die Steuern ist so zwar mehr Geld eingegangen. Gleichzeitig musste der Kanton wegen dem Nationalen Finanzausgleich aber auch immer mehr Geld bezahlen. Weil diese Rechnung nicht mehr aufgeht, will die Obwaldner Regierung sparen.

Steuern sind Knacknuss

Gespart werden soll vor allem bei der Verwaltung und der Prämienverbilligung. Aber auch die Gemeinden sollen den Kanton entlasten und mehr an den Nationalen Finanzausgleich bezahlen. Beim Knackpunkt Steuern ist geplant, dass diese von 2,95 auf 3,25 Einheiten steigen sollen. Laut der Obwaldner Regierung ist dies eine moderate Anpassung. Pro und Contra-Stimmen dazu gibt es in der obenstehenden Abstimmungsvorschau.  

Kommentieren

comments powered by Disqus