Rudern: Silbermedaille für Röösli / Delarze

Erste Medaille an einem Elite-Event für den Neuenkircher

Silbermedaillen-Gewinner: Roman Röösl (links) und Barnabé Delarze. Die Silbermedaillengewinner: Roman Röösli (rechts) und Barnabé Delarze.

Jeannine Gmelin im Einer und Roman Röösli/Barnabé Delarze im Doppelzweier haben an den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv die Silbermedaille gewonnen.

Röösli aus dem luzernischen Neuenkirch und Delarze standen zum ersten Mal in der Elite-Kategorie auf dem WM-Podest. Die beiden befanden sich während des gesamten Rennens auf Podestkurs und wurden einzig von den Franzosen Matthieu Androdias/Hugo Boucheron bezwungen - die Differenz betrug 1,33 Sekunden. Das packende Duell mit den Neuseeländern Christopher Harris/John Storey um Silber entschieden die Schweizer um 22 Hundertstelsekunden zu ihren Gunsten.

Röösli/Delarze bestritten den ersten gemeinsamen Wettkampf in diesem Jahr, da Delarze zu Beginn der Saison Rückenbeschwerden zu schaffen machten. Allerdings bildeten sie schon 2017 im Doppelzweier ein Team, davor ruderten sie im Doppelvierer zusammen. Insofern kennen sie sich bestens. An den letztjährigen Weltmeisterschaften verpassten Röösli/Delarze den Einzug in den A-Final und klassierten sich im 8. Rang, insofern war Silber eine markante Steigerung.

Jeannine Gmelin verpasste mit der ersten Niederlage seit dem 5. Rang an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro die erfolgreiche Titelverteidigung. Insofern war die 28-jährige Ustermerin im ersten Moment enttäuscht. Allerdings anerkannte sie auch die Überlegenheit der Irin Sanita Puspure, die in einer eigenen Liga ruderte. "Heute hat die Bessere gewonnen. Das ist im Sport so und macht es auch so spannend", sagte Gmelin.

(Quelle: sda)

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