Vernetzt: Bessere Performance mit iOS 12

Das neue Betriebssystem für iPhones und iPads ist jetzt verfügbar

Die Mitteilungen im Sperrbildschirm wurden überarbeitet. So werden ähnliche Mitteilungen nun gebündelt. Auch ist es einfacher, die Einstellungen für die Push-Nachrichten zu ändern. Neu kann man Bildschirmzeiten für einzelne Apps oder insgesamt festlegen. Eine weitere Neuerung sind die Kurzbefehle. So kann man z.B. über Sprachsteuerung mit einem Befehl eine ganze Aktionskette auslösen.

Seit einigen Stunden kann man sein iPhone oder iPad offiziell auf iOS 12 upgraden. Unterstützt werden alle iPhones ab 5S und SE. Bei den iPads sogar alle ab dem iPad Air. Das neue Betriebssystem macht die älteren Geräte dabei übrigens ausnahmsweise nicht langsamer, sondern schneller. 

Apple hat bei diesem Update viel Zeit investiert für Verbesserungen der Performance. Es macht auch die älteren iPhones (ab 5S und SE) schneller. Daneben gibt es aber auch diverse weitere Neuerungen, wie z.B. die gruppierten Nachrichten im Sperrbildschirm. Bekommt man mehrere Nachrichten von der gleichen Person, werden diese gruppiert. Auch kann man gleich bei einer Push-Mitteilung die Einstellungen dafür verwalten. 

Neue Funktionen für Süchtige und Eltern
Viele Verbesserungen gibt es auch bei der Transparenz der Nutzung. So wird einem übersichtlich angezeigt, wieviel Zeit man in welcher App vertrödelt hat. Es lassen sich auch maximale Bildschirmzeiten für einzelne Apps oder das ganze iPad / iPhone einstellen. So kann man z.B. festlegen, dass ein Kind 20 Minuten im Tag das Tablet benützen darf und in der restlichen Zeit nur Spotify freigeschaltet ist. 

Kurzbefehle für Nerds
Eher nerdig - aber je nachdem durchaus sehr praktisch - ist die Möglichkeit, eigene Kurzbefehle festzulegen. So lassen sich mit einem Klick oder Sprachbefehl eine ganze, vorher definierte Aktionskette auslösen. Dies lässt sich auch verknüpfen mit Orten, die man besucht. Man kann so z.B. die ganze Heimautomatino hochfahren, sobald man nach Hause kommt. 

Neue Foto-App und mehr Sicherheit
Darüberhinaus hat Apple die Foto App verbessert. Fotos werden jetzt nach mehr Kriterien gefiltert und Fotos können einfacher mit abgebildeten Personen geteilt werden. Daneben wurde auch der Tracking-Schutz im Safari verbessert. Werbetreibenden wird es deutlich erschwert, ein Profil zu erstellen. Auch Cookies können eingeschränkt werden. 

Audiofiles

  1. Vernetzt: iOS 12 auf Apple. Audio: Boris Macek & Marco Zibung

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