Ebikon: Spatenstich für Busverlängerung

Der erste Mast für die Verlängerung der Linie 1 wurde gestellt

Mit einem symbolischen Spatenstich ist heute der Startschuss für die Verlängerung der Buslinie 1 in Ebikon gefallen. Die Verlängerung ist Teil der Optimierung des Gesamtverkehrs Luzern Ost. Die verlängerte Buslinie 1 soll Mitte Dezember nächsten Jahres in Betrieb gehen.

Ab dem Fahrplanwechsel 2019 soll die Trolleybuslinie 1 nicht mehr nur bis ins Stadtquartier Maihof sondern bis zur Mall of Switzerland fahren. Am Montag sind die ersten Bagger für die anstehenden Bauarbeiten aufgefahren. Noch nicht bereit sein wird bis dahin aber der neue Bushub beim Bahnhof Ebikon. Ursprünglich war nämlich vorgesehen, dass der Bushub zusammen mit der verlängerten Trolleybuslinie 1 in Betrieb genommen werden kann. Nun aber verzögerten Beschwerden das Bauprojekt, teilte der Kanton gemeinsam mit der Gemeinde Ebikon, dem Verkehrsverbund Luzern und LuzernPlus am Montag mit. Ebikon erarbeite derzeit eine Übergangslösung für den Umsteigeknoten. Gefeiert aber wurde am Montag trotzdem. Und zwar den Spatenstich für die Trolleybusverlängerung der Linie 1. Symbolisch wurde der erste Fahrleitungsmast in der Mitte des Kreisels Schachenweid errichtet.

Fünf neue Busse

Derzeit wendet der 1er-Bus im Maihof an der Stadtgrenze. Ab Dezember 2019 soll er bis Fildern, der Haltestelle beim Einkaufszentrum Mall of Switzerland, verkehren. Der Einsatz der Doppelgelenktrolleybusse soll die Kapazität auf dieser Strecke erhöhen. Für den Betrieb der verlängerten Linie bestellten die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) fünf neue Doppelgelenktrolleybusse. Die vorgesehene Verlängerung ins Rontal misst hin und zurück rund 10 Kilometer. Die heutigen Dieselbuslinien 22 und 23 werden nach der Verlängerung der Trolleybuslinie 1 am Bahnhof Ebikon wenden und damit den Bahnhof Luzern entlasten. Am Bahnhof Ebikon sollen dann die Linie 1 sowie fünf weitere Buslinien und die S-Bahn S1 miteinander verknüpft werden. Die Trolleybusverlängerung und der geplante Bushub sind Teil der Agglomerationsprogramme Luzern und Massnahmen zur Optimierung des Gesamtverkehrs Luzern Ost. Für beide Projekte hatte das Kantonsparlament im Januar dieses Jahres die entsprechenden Sonderkredite in der Höhe von 14,5 Millionen Franken (Trolleybusverlängerung) und 11,9 Millionen Franken (Bushub Ebikon) bewilligt.

(Quelle: sda)

Bauarbeiten für die Verlängerung der Buslinie 1 Der erste Mast für die Busverlängerung in Ebikon Die Bauarbeiter stellen den Mast.

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