Hatte Skripal auch Kontakte mit den CH-Behörden?

Dies behauptet ein BBC-Journalist in einem neuen Buch

Spionage (Symbolbild)

Der russische Doppelagent Sergej Skripal, welcher im März in Grossbritannien vergiftet wurde, hatte auch Kontakte in die Schweiz. Dies berichtet der Tagesanzeiger, basierend auf einem neuen Buch eines BBC-Journalisten. 

Der Journalist hatte den eigenen Angaben zufolge mehrere Gespräche mit dem russischen Doppelagenten Skripal. Dabei habe der Spion auch erwähnt, dass er während einer Woche in der Schweiz weilt und sich mit Vertreter des Nachrichtendienstes des Bundes trifft. Details habe er aber nicht erfahren, so der BBC-Journalist in seinem Buch. Skripal hatte über 20 Jahre lang in mehreren Ländern Geheimdienste mit Informationen versorgt. Diese haben unter anderem geholfen, etliche russische Agenten zu enttarnen.

Bund will sich nicht äussern

Der Nachrichtendienst des Bundes will sich nicht dazu äussern, wie eine Sprecherin gegenüber dem Tagesanzeiger erklärte. Fakt ist: Kurz vor der mutmasslichen Reise Skripals hatte die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Spionage in der Schweiz eröffnet.

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