Bundesasylzentrum: Schwyz geht in die Offensive

Gemeinde schlägt Bund doppelten Deal vor

Wintersried im Kanton Schwyz

Der Gemeinderat von Schwyz will den Konflikt um das geplante Bundesasylzentrum im Wintersried bei Seewen lösen. Wie der Bote der Urschweiz berichtet, hat er dem Bund nun zwei neue Vorschläge gemacht. 

Es ist schon seit längerem ein Hin und Her: Der Bund will im Wintersried im Kanton Schwyz ein neues Bundesasylzentrum bauen. Der bundeseigene Standort erfülle die baulichen, betrieblichen und wirtschaftlichen Anforderungskriterien am besten, teilte der Bundesrat mit. Anders sieht das der Kanton Schwyz. Für die Kantonsregierung kommt der Standtort nicht in Frage. Sie ist der Ansicht, das geplante Bundesasylzentrum würde die Entwicklung der Region bremsen und erschweren. Um den Konflikt zu lösen, hat sich nun die Gemeinde Schwyz eingeschalten. 

Doppelter Deal für den Bund

Einerseits schlägt die Gemeinde Schwyz vor, dem Bund das Gelände im Winterried abzukaufen. Anderseits würde die Gemeinde auf eigene Kosten eine Kaserne für Durchdiener der Armee bauen. Diese beiden Deals würden laut dem Gemeinderat beiden nützen. Denn der Bund könnte sich in die neue Kaserne einmieten - die gesamten Kosten für den Aufbau würden aber von der Gemeinde übernommen. Die entsprechenden Offerten seien bereits verschickt worden, berichtet der Bote der Urschweiz weiter. 

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