Luzern: Grossangelegte Tierseuchenübung

Der Kanton Luzern übt den Notfall

Wie müssen Behörden reagieren, wenn beispielsweise die hochansteckende Maul- und Klauenseuche ausbrechen würde? Genau dieses Szenario hat der Kanton Luzern in den vergangenen beiden Tagen geübt. 

Der Kanton Luzern hat am 18. und 19. Oktober 2018 in Ruswil und Nottwil die Tierseuchenübung Pestilentia durchgeführt. Ziel war es, die anfallenden Arbeiten bei Seuchenausbruch gemäss gesetzlichen Vorgaben, unter Berücksichtigung der amtlichen Empfehlungen und den festgelegten internen Abläufen zu überprüfen.

Gegen 100 Personen im Einsatz
Im Einsatz standen gegen 100 Personen aus verschiedenen kantonalen und regionalen Formationen. Der Übungsleiter zieht ein positives Fazit. «Die Ziele wurden erreicht», sagt Übungsleiter Otto Ineichen, Kantonstierarzt und Leiter des kantonalen Veterinärdienstes. Die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Behörden, Partnerorganisationen und den Frontteams haben funktioniert.» Man werde die Übung nun genau auswerten und die Erkenntnisse in die weitere Arbeit des kantonalen Führungsstabs miteinbeziehen.

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