Verfahren gegen Pilatus-Flugzeugwerke

Der Flugzeugbauer soll weiter brisante Geschäfte gemacht haben

Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass der Bund gegen die Pilatus Flugzeugwerke ein Verfahren eröffnet hat, sind nun weitere Vorwürfe dazugekommen. Wie der Tagesanzeiger schreibt, soll der Zentralschweizer Flugzeugbauer weitere brisante Deals gemacht haben. 

Auch bei den neuen Vorwürfen geht es darum, dass die Pilatus-Werke es versäumt haben sollen, Auslandsaktivitäten zu melden. Ein Sprecher des Aussendepartements EDA hat gegenüber dem Tagesanzeiger bestätigt, dass neben Saudi-Arabien noch weitere Länder betroffen seien. Der Sprecher nannte die Länder aufgrund des laufenden Verfahrens aber nicht. Laut dem Tagesanzeiger deute aber viel darauf hin, dass es sich um die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar handle. Beide Staaten haben sich in den vergangenen Jahren an den von Saudi-Arabien angeführten Bombardierungen im Jemen beteiligt. 

Noch keine Stellungnahme

Die Pilatus Flugzeugwerke äusserten sich bisher nur zu den Geschäften mit Saudi-Arabien. In diesem Fall sei man sich keiner Schuld bewusst. Zu den weiteren Vorwürfen nahmen die Pilatus-Werke bisher noch keine Stellung. Wann das Verfahren gegen Pilatus abgeschlossen wird, ist offen.

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