Doch keine Steuererhöhung in Zug

Grund dafür sind unerwartete Einnahmen

Der Kanton Zug

Dank unerwartete Einnahmen: Kanton Zug verzichtet vorerst auf Steuererhöhung.

Im Kanton Zug soll der Steuerfuss nun doch nicht zum ersten Mal seit über 40 Jahren steigen: Der Regierungsrat rechnet für das laufende Jahr mit "substanziellen Mehrerträgen" - er will deshalb vorerst auf die angekündigte Erhöhung des Steuerfusses verzichten. Dies schlägt die Regierung nun auch dem Parlament vor. Der Regierungsrat erwartet Mehreinnahmen von 70 Millionen Franken, wie er am Freitag mitteilte. 

Steuereinnahmen wohl über dem Budget

Die Steuereinnahmen dürften gemäss aktuellen Prognosen in diesem Jahr rund 30 Millionen über dem Budget liegen. Zudem zeichnen sich zusätzliche Erträge von weiteren 30 Millionen ab. Der Regierungsrat rechnet im Weiteren mit "zusätzlichen nachhaltigen Steuererträgen in Höhe von 10 Millionen." Diese Mehrerträge vermögen die befristete Steuerfusserhöhung um vier Prozentpunkte, die zu zusätzlichen Einnahmen von 32 Millionen Frankengeführt hätten, zu kompensieren, schreibt der Regierungsrat. "Diese positiven Aussichten rechtfertigen es, auf die Steuererhöhung zu verzichten."

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