Schweizer verlieren Final gegen Russland 1:5

Im Final des Lucerne Cups blieben die Schweizer chancenlos

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verliert im Lucerne Cup den Final.

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft verliert im Final des Vierländerturniers in Luzern gegen eine offizielle B-Auswahl Russlands deutlich mit 1:5. Damit verpasste das Team von Patrick Fischer wie bereits am Deutschland Cup auch am Heimturnier den Turniersieg. Wie in Krefeld verlor die Schweiz die entscheidende Partie gegen Russland. 1:5 lautete das klare Verdikt aus Schweizer Sicht.

Es wehte im Final des Lucerne Cups ein anderer Wind als noch am Vortag. Die Russen, mit einer offiziellen Perspektiv-Auswahl angetreten, schlugen ein deutlich höheres Tempo an als am Donnerstag die Österreicher. Die Schweizer benötigten ein Drittel, um sich an die Schnelligkeit und die feinere Spielanlage des Widersachers zu gewöhnen. Zu diesem Zeitpunkt lag der WM-Silbermedaillengewinner vom Frühling allerdings bereits wegweisend 1:3 im Rückstand.

Patrick Fischer durfte erfreut zur Kenntnis genommen haben, dass sich seine Mannschaft nach dem verpatzten Start vehement zur Wehr setzte. Zur Wende reichte es den Schweizern trotzdem nicht mehr. 22 Sekunden nach der zweiten Pause machte Alexej Krutschinin mit dem vierten Treffer alles klar. Am Ende setzte es für die Schweizer die höchste Niederlage seit dem 1:5 an den Olympischen Spielen gegen Kanada im Februar ab.

Russen setzten sich durch

Gegen eine ähnlich starke russische B-Auswahl - elf Spieler waren erneut dabei - hatte das Nationalteam bereits am Deutschland Cup die einzige Niederlage (2:4) einstecken müssen. Weil die Schweizer zu Hause spielten und die Mannschaft deutlich stärker besetzt war als im November, hätten sie zumindest mit einem besseren Resultat spekulieren können. Doch die läuferisch und technisch versierte russische Mannschaft setzte sich erneut durch.

(sda)

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