Luzerner Dreilindenpark soll Kunst-Ort werden

Im "Konsipark" in der Stadt Luzern soll es künftig Skulpturen und Kunstausstellungen geben

Im Luzerner "Konsipark" soll es künftig Skulpturen und Kunstausstellungen geben. Die Luzerner Stadtregierung hat sich vom Projekt der Finartis Kunsthandels AG überzeugen lassen und will mit dieser Verhandlungen zur Neuvermietung des Dreilindenparks aufnehmen.

Voraussichtlich im Herbst 2020 wird die jetzige Mieterin der Liegenschaft Dreilinden, die Musikhochschule, in den Südpol in Kriens umziehen. Die Stadtregierung hat deswegen die Neuvermietung der Anlage, zu der drei historische Gebäude gehören, öffentlich ausgeschrieben. Wie die Stadt am Montag mitteilt, gingen drei Betriebskonzepte ein. Eines setzte auf Hotel und Gastronomie, eines auf Spielkultur und eines auf Kunst. Eine Jury entschied sich klar für das Kunstkonzept. Dieses sieht einen Skulpturenpark vor sowie Ausstellungen und Veranstaltungen.

Stadtregierung sieht Chance im Projekt

Die Stadtregierung sehe in dem Projekt der Finartis Kunsthandels AG die Chance, die Anlage sanft zu entwickeln, teilte die Stadt mit. Es habe das Potential, einen gesellschaftlichen und kulturellen Mehrwert zu schaffen. Überzeugt habe auch, dass Finartis das Quartier Wesemlin-Dreilinden miteinbeziehen möchte. Die Finartis Kunsthandels AG hat ihren Sitz in Zug und Meggen LU. Sie ist nach Angaben der Stadt seit drei Jahrzehnten im Kunsthandel aktiv. Eigentümer ist Robert Landau, der seit 2011 im Kanton Luzern wohnt. Der Dreilindenpark mit seiner Fernsicht über die Luzerner Seebucht ist 35'000 Quadratmeter gross und wurde 1890 als englischer Landschaftsgarten gestaltet. Seit 1952 wurde er vom Konservatorium genutzt, das später zur Musikhochschule wurde.

(Quelle: sda)

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  1. Kunsthändler erhält Zuschlag für Dreilindenpark. Audio: Tise Oetterli
Die Stadtregierung sieht im Konzept von Finartis die Chance eines kulturellen Mehrwerts für Luzern.

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