Kriens: Schlittelpiste soll erhalten bleiben

Die Schliessung der Schlittelstrecke stöss auf Kritik

Die Pilatus-Bahnen haben Ende 2018 entschieden, die Schlittelpiste von der Krienseregg nach Kriens zu schliessen. Der Aufwand, die Schlittelpiste in Stand zu stellen, lohne sich nicht mehr, es habe häufig schlicht zu wenig Schnee. Dieser Entscheid stösst in Kriens auf Unverständnis. 

Für viele Menschen in der Region war sie während Jahren eine beliebte Schlittelpiste. Von der Krienseregg, etwas über 1'000 Meter über Meer, runter auf Kriens. Doch immer öfter konnte die Schlittelpiste nicht mehr betrieben werden - zu wenig Schnee. Daher haben die Pilatus-Bahnen Ende vergangen Jahres entschieden, die Schlittelpiste nicht länger zu betreiben. "Der Aufwand lohne sich schlicht nicht mehr", sagte Godi Koch, der CEO der Pilatus-Bahnen. Der Aufbau der Piste, die Präparation und das Installieren der Sicherheitsnetze stehe nicht mehr im Verhältnis zu den wenigen Tagen, an welche die Schlittelstrecke in den vergangenen Jahren genutzt werden konnte. 

Krienser Stadtparlamentarier wollen Piste erhalten

Der Entscheid der Pilatus-Bahnen stösst im Krienser Stadtparlament auf Unverständnis. Es sei jammerschade, dass ein so florierendes Unternehmen kein Herzblut für den Erhalt der Schlittelpiste aufbringt, schreiben die beiden Krienser Politiker Patrick Koch (SVP) und Bruno Bienz (Grüne) in einem Vorstoss. Als mögliche Lösung schlagen Patrick Koch (SVP) und Bruno Bienz (Grüne)vor, dass anstelle der Pilatus-Bahnen die Stadt Kriens oder der Zivildienst den Betrieb der Schlittelpiste übernehmen könnten.

Audiofiles

  1. Krienser Stadtparlamentarier wollen Schlittelpiste retten.. Audio: Caspar van de Ven

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