Kinotipp: Zwingli

Ab dem 17. Januar 2019 im Kino

«Zwingli» ist einer der teuersten Schweizer Filme aller Zeiten. Zürich im Jahr 1519. Mit der historischen Kinoproduktion „Zwingli“ wird ein schweizerisches Zeitdokument eines Mannes geschaffen

Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.

ZWINGLI: Szenenbild

"Zwingli" startet am Donnerstag in den Zentralschweizer Kinos. Filmfachmann Philipp Portmann berichtet darüber am Mittwoch um 08.40 Uhr und am Donnerstag um 15.15 Uhr bei Radio Pilatus und um 18.30 Uhr auf Tele 1.

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