I-Pads und Co. in der Baubranche

Digitalisierung an der Baumaschinen-Messe in Luzern

Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Virtual Reality. Hört sich kompliziert an, ist für viele Unternehmen aber Pflicht, wenn man den Anschluss bei aktuellen Entwicklungen nicht verpassen will. Auch in der Baubranche ist nicht nur pure Muskelkraft gefragt. Dies zeigen die rund 200 Aussteller auf der Baumaschinen-Messe BAUMAG in Luzern.

Es sind oft kleine Geräte für ganz grosse Maschinen, die im Zeitwandel der Digitalisierung immer mehr auf Baustellen zu sehen sind. Die Krienser Firma Küchler-Technik, welche auf den Tiefbau spezialisiert ist, setzt beispielsweise ein Gerät für die Registrierung des Drucks und der Liter-Menge von einem Bohrloch ein. Dieses technische Hilfstmittel ist zwar nicht zwingend nötig, hilft aber bei der Qualitätssicherung der Arbeit auf der Baustelle.

I-Pads an Stelle von Papierkram 

Die Bausoftware-Firma SORBA hat die Digitalisierung zu ihrem Geschäftsmodell gemacht. Im Rahmen des sogannten "Digitalen Werkhofs" unterstützt sie Baumeister oder Gartenbauer mit digitalen Hilfsmitteln bei ihrer täglichen Arbeit. Dies sind zum Beispiel I-Pads, welche auf der Baustelle für die Datenbearbeitung oder Rapports eingesetzt werden können.

"Wir stehen erst am Anfang der Digitalisierung"

Laut dem Direktor des Schweizerischen Baumeisterverbands Benedikt Koch spielt die Digitalisierung in der Baubranche eine immer wichtigere Rolle. Es gäbe aber auch viele Herausforderungen, die auf die Bauarbeiter zu kommen. "Ein Handy alleine reicht nicht aus um digital zu sein", sagt er am Donnerstag nach der Eröffnung der Messe. Man stehe noch am Anfang der Digitalisierung.

Die Baumaschinen-Messe BAUMAG findet vom 7. - 10. Februar auf dem Messegelände Allmend statt.

Baustelle (Symbolbild) Die Digitalisierung auf Baustellen nimmt immer mehr zu. (Symbolbild)

Audiofiles

  1. Die Digitalisierung macht auch vor der Baubranche keinen Halt.. Audio: Elena Hirt / Anita von Rotz

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