Chemie-Experiment in Zug gestoppt

Der Jugendliche bestellte die (Sprengstoff-)Substanzen online

Chemikalien (Symbolbild).

Am Dienstag ist die Zuger Polizei bei zwei Hausdurchsuchungen in der Stadt Zug auf eine grosse Menge Chemikalien gestossen. Der Jugendliche, welcher die Substanzen online bestellt hatte, wollte in seiner Freizeit damit experimentieren. Laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden wurde der Jugendliche festgenommen und der Jugendanwaltschaft übergeben. 

Am Dienstag,12. Februar, hat jugendliche Neugier in der Stadt Zug zu einem Grosseinsatz geführt. In Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich hat die Zuger Polizei bei der Durchsuchung zweier Wohnungen eine grosse Menge Chemikalien sichergestellt, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Einige der Substanzen können für die Herstellung von Sprengstoff verwendet werden. Ein Jugendlicher hat die Chemikalien über mehrere Monate im Internet aus dem Ausland bestellt. Dabei geriet er ins Visier der Eidgenössischen Zollverwaltung, welche schliesslich die Zuger Polizei informierte. 

Chemikalien sicher abtransportiert

Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich haben entschieden, das brisante Material aus den beiden Wohnungen gesichert abzutransportieren und kontrolliert zu vernichten. Laut Mitteilung der Zuger Polizei sind auch die restlichen Substanzen beschlagnahmt worden. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.  

Strafverfahren eröffnet

Wie die Zuger Polizei mitteilt, ist der Jugendliche geständig. Er gab in der Befragung an, dass er in seiner Freizeit verschiedene Experimente durchführen wollte. Der junge Mann wurde festgenommen und der Jugendanwaltschaft übergeben. Diese eröffnete ein Strafverfahren.

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