Schweizer stillen ihren Hunger in Convenience-Shops

Schweizweit wächst das Geschäft mit dem kleinen Hunger

Nahrungsmittel aus Convenience-Shops sind in der Schweiz immer beliebter (Symbolbild).

Der Trend zur schnellen Verpflegung am Mittag und zwischendurch hält in der Schweiz an. Das Geschäft mit dem kleinen Hunger wächst seit 2013 jährlich um vier Prozent und hat im Jahr 2018 ein Umsatzvolumen von 4.5 Milliarden Franken erreicht – das zeigt eine Konsumentenumfrage des Beratungsunternehmen Alix Partners. 

Besonders die günstige Lage der Märkte überzeugen. Meist sind die nämlich an hochfrequenten Lagen in Bahnhöfen, Fussgängerzonen, Raststätten und Tankstellen angesiedelt. Kein Wunder also investierten die grossen Detailhändler massiv in ihre Ableger «migrolino», «Coop to go» oder «avec».

Am beliebtesten sind Frischeartikel

Sandwiches, Snacks, verzehrfertige Salate wie auch Obst seien die am häufigsten genannten Food-Produktkategorien, die die meisten jungen Kunden kauften. Eine grosse Nachfrage bestehe auch nach Zusatzservices sowie mobilem und kassenlosem Bezahlen.

Medikamentenabholung wird beliebter

Angebote wie Medikamentenabholung jenseits der Apothekenöffnungszeiten und Finanzdienstleistungen wie Konsumentenkredite und Schnellüberweisungen kämen auf niedrige, aber dennoch sehr relevante Werte. Interessiert zeigten sich Konsumenten auch an mobilen Kundenbindungsprogrammen sowie Sparcoupons für das Smartphone.

Ausschreibung der SBB

In den kommenden drei Jahren werde es sich entscheiden, wer im Schweizer Markt den Convenience-Trend im Detailhandel am erfolgreichsten nutzen könne. Dabei spielt neben innovativen Verkaufs- und Food-konzepten und möglichst flächendeckenden Kooperationen mit Partnern auch der Ausgang der neuen Ausschreibung der SBB-Bahn eine entscheidende Rolle.

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