Intensiver Schmudo-Abend für die Luzerner Polizei

70 Leute wurden in der Stadt kontrolliert - neun davon wurden festgenommen

Die Luzerner Polizei hatte am Schmudo-Abend viel zu tun.

In der Nacht des Schmutzigen Donnerstags sind in der Luzerner Altstadt bis zu 12‘000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler unterwegs gewesen. So intensiv wie gewisse gefeiert haben, so intensiv war auch der Schmudo-Abend für die Luzerner Polizei. Insgesamt kam es zu neun Festnahmen.

Bereits am Schmudo-Nachmittag war der Anstum der Fasnächtlerinnen und Fasnächtler riesig gewesen. Aufgrund des warmen und schönen Wetters waren rund 38'000 Leute am Fritschi-Umzug dabei - so viele wie noch nie. Das Wetter und die ausgelassene Stimmung wirkte sich auch auf den Abend aus. Bis Mitternacht waren schätzungsweise bis zu 12'000 Fasnächtler unterwegs. Dies gab die Luzerner Polizei auf Anfrage von Radio Pilatus und Tele1 bekannt. Grösstenteils herrschte eine friedliche Stimmung. Dennoch musste die Polizei mehrmals intervenieren, besonders in der Stadt Luzern.

Viele Personenkontrollen, einige Festnahmen

Die Luzerner Polizei kontrollierte knapp 70 Personen, die durch ihr Verhalten aufgefallen sind. Neun Personen wurden vorübergehend festgenommen. Dies wegen des Verdachts auf Diebstahl, Betäubungsmittelhandel, Gewalt und Drohung gegen Behörden sowie Trunkenheit. Aufgrund des hohen Personenaufkommens wurde zudem der Rathaussteg in der Zeit von 21:10 bis 00:40 Uhr gesperrt. 

Vorsicht vor Taschendieben

Auch im Verlaufe der Nacht wurden der Polizei mehrere Diebstähle gemeldet. Beim Deliktsgut handelt es sich meistens um Portemonnaies und Handys. Die Polizei rät auch für die kommenden Fasnachtstage zur Vorsicht. Wertsachen sollen möglichst direkt und versteckt am Körper getragen werden, Taschen und Rucksäcke am Rücken seien nicht ideal.

Zwei Männer im Kanton festgenommen

Die verschiedenen Fasnachtsveranstaltungen im Kantonsgebiet verliefen gemäss der Luzerner Polizei ebenfalls grösstenteils friedlich. Zwei Männer wurden wegen Trunkenheit vorläufig festgenommen. Sie hatten sich vorgängig an Fasnachtsanlässen in Sempach und Ruswil ungebührlich verhalten und andere Personen tätlich angegangen.

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