Weichen für Durchgangsbahnhof Luzern gestellt

Der Ständerat stockt das Budget für das Schweizer Bahnnetz auf

Der Bundesrat will das Schweizer Bahnnetz für knapp 12 Millionen Franken ausbauen. Der Ständerat unterstützt den sogenannten Ausbauschritt 2035, möchte aber zusätzliche Projekte realisieren - Darunter auch den Durchgangsbahnhof Luzern.

Wegen des ungenügenden Planungsstandes hat der Bundesrat beantragt, den Durchgangsbahnhof Luzern und das Herzstück der trinationalen S-Bahn Basel nicht in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen. Die Mehrheit des Ständerats ist anderer Meinung. Die kleine Kammer entschied am Donnerstag oppositionslos, die Projektierung der Vorhaben in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen. Die Mehrkosten für alle zusätzlichen Projekte betragen 919 Millionen Franken.

Durchgangsbahnhof Luzern ist wichtig für die Schweiz

Das Projekt "Durchgangsbahnhof Luzern" ist für die ganze Schweiz wichtig. Der Luzerner Ständerat Konrad Graber an der Ständeratsdebatte vom Donnerstag: "Für unsere Region ist dieses Projekt zentral. Es hat aber auch eine nationale Wirkung: So kann beispielsweise die Reisezeit Basel-Chiasso um 30 Minuten reduziert werden." Der Ständerat Konrad Graber ist froh darüber, dass der Ständerat das Projekt in der Diskussion rund um den Ausbauschritt 2035 einstimmig angenommen hat. Läuft alles nach Plan, so könnte bereits 2027 mit dem Bau des Durchgangsbahnhofs begonnen werden.

Damit der Durchgangsbahnhof definitiv in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen wird, muss auch der noch Nationalrat einverstanden sein. Der Nationalrat entscheidet voraussichtlich in der Sommersession 2019.

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